Seit dem 17. April 2026 berechnet Amazon einen Treibstoffzuschlag auf die FBA-Versandgebühren – und viele Seller bemerken ihn erst auf der Abrechnung.
Um wie viel geht es?
Der Zuschlag beträgt 1,5 % und wird auf die FBA-Versandgebühren berechnet – nicht auf deinen Umsatz. Er gilt seit dem 17. April 2026 für Deutschland und weitere europäische Marktplätze; für Multi-Channel-Fulfillment (MCF) seit dem 2. Mai 2026.
Der häufigste Irrtum: 1,5 % ≠ 3,5 %
In vielen Berichten kursiert die Zahl 3,5 %. Dieser höhere Satz gilt jedoch nur für die USA. Für Deutschland und Europa sind es 1,5 %. Wer die US-Zahl übernimmt, verkalkuliert sich.
Warum das leicht übersehen wird
- Der Zuschlag taucht nur in der Gebührenabrechnung auf, nicht im Angebotspreis.
- Er wirkt prozentual auf jede FBA-Sendung – bei hohem Volumen summiert sich das.
- Da er auf die Versandgebühr wirkt, ist die absolute Höhe je Artikel unterschiedlich.
Was du tun solltest
Rechne die 1,5 % fest in deine FBA-Kalkulation ein, damit deine Marge stimmt. Und je effizienter (kleiner, passgenauer) deine Verpackung, desto niedriger die zugrunde liegende Versandgebühr – und damit auch der Zuschlag darauf.
Hinweis: Gebühren und Sätze können sich ändern und je Programm/Marktplatz variieren – im Zweifel die aktuelle Amazon-Gebührenübersicht prüfen. Keine Steuer-/Rechtsberatung.
Passende, FBA-taugliche Kartons: kkverpackungen.de