Zwei Konkurrenten bauen plötzlich gemeinsam: Seit März bündeln DPD Deutschland und GLS Germany ihr Abhol- und Stationsgeschäft unter der gemeinsamen Marke inboxx. Es ist das erste Mal, dass zwei große deutsche Paketdienste ihre Out-of-Home-Netze unter einer Marke zusammenlegen.
Basis und Ziel
- Heute: rund 10.000 Paketshops beider Dienste, großteils schon wechselseitig nutzbar.
- Ziel bis Ende 2027: 20.000 gemeinsam nutzbare Abholpunkte – darunter bis zu 6.000 Paketstationen.
- Der Roll-out läuft sichtbar: seit Mai etwa mit Stationen an 30 Tankstellen in Bayern und Baden-Württemberg.
Der Unterschied zu DHL
inboxx ist als offenes Netz angelegt – anders als DHLs geschlossenes Packstation-System sollen perspektivisch weitere Paketdienste und Handelspartner andocken können. Stand heute nutzen es allerdings nur DPD und GLS. Und es ist der zweite Anlauf für ein gemeinsames Stationsnetz: Der erste (ParcelLock) scheiterte vor Jahren.
Was das für Versender heißt
Die Abholstation wird auch abseits von DHL zum Standard-Zustellweg – mit allem, was dazugehört: Pakete müssen ins Fach passen, unnötig große Kartons kosten Zustelloptionen. Wer automatentaugliche Größen nutzt, macht seinen Kunden die Abholung leichter.
Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.
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