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First-Party-Fraud: Warum der normale Kunde zum größten Betrugsrisiko wird

Der gefährlichste Betrüger im Onlinehandel ist laut neuen Zahlen der ganz normale Kunde. Das Muster heißt First-Party-Fraud: echt bestellen, die Ware behalten – und trotzdem das Geld zurückfordern, etwa per Rückbuchung oder mit der Behauptung, das Paket sei nie angekommen.

Die Zahlen

  • Im Adyen Fraud Report 2026 nennen 44 Prozent der befragten Unternehmen (Censuswide-Umfrage unter 1.000 US-Enterprise-Entscheidern) First-Party-Betrug als häufigste Betrugsform.
  • Bemerkenswerter noch: Nur 3 Prozent der Identitäten verursachen 50 Prozent des gesamten Erstattungswerts – ein kleiner Kern von Wiederholungstätern richtet den halben Schaden an.
  • Laut LexisNexis Cybercrime Report 2026 (116 Milliarden analysierte Transaktionen) sind global 38,3 Prozent aller gemeldeten Betrugsfälle First-Party – in der Region EMEA sind es 51,7 Prozent, weltweiter Spitzenwert.

Warum das Q4-Thema ist

Chargebacks folgen dem Weihnachtsgeschäft zeitversetzt: Nach der Black-Friday- und Weihnachtswelle rollt die Rückbuchungswelle branchenüblich im Januar und Februar an. Wer jetzt Prozesse aufsetzt, ist vorbereitet.

Der Hebel für Händler

  • Lückenlose Dokumentation jeder Bestellung,
  • Fotos beim Packen strittiger oder hochwertiger Sendungen,
  • Versand mit Tracking und Zustellnachweis.

Hinweis: Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.

Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.

Kartons, die heil und belegbar ankommen: kkverpackungen.de

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