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Ab 21. November: EU stoppt Plastikmüll-Export in Nicht-OECD-Staaten – und Müll läuft jetzt digital

Europas Plastikmüll darf bald nicht mehr in Länder wie Malaysia oder Vietnam: Die neue EU-Abfallverbringungsverordnung gilt seit dem 21. Mai – und sie hat zwei scharfe Kanten.

Kante 1: Das Exportverbot

  • Ab dem 21. November 2026 gilt ein Exportverbot für Kunststoffabfälle in Nicht-OECD-Staaten – ein Totalverbot für mindestens zweieinhalb Jahre.
  • Danach ist nicht automatisch Schluss: Beliefert werden dürfen dann nur Staaten, die auf einer Kommissionsliste stehen und umweltgerechtes Recycling nachweisen.
  • Wichtig zur Einordnung: OECD-Staaten – darunter die Türkei, größter einzelner Abnehmer – bleiben als Ziel erlaubt, seit Mai allerdings nur mit vorheriger Notifizierung und Zustimmung.

Kante 2: Die Digital-Pflicht

Am selben Tag ging das digitale EU-System DIWASS live: Notifizierungspflichtige Abfalltransporte laufen seit Mai zwingend digital. Für Grüne-Liste-Abfälle wie Altpapier werden Papierdokumente noch bis Jahresende toleriert – ab Januar 2027 gilt auch hier: nur noch digital.

Was das mit deinem Karton zu tun hat

Experten erwarten, dass die strengeren Exportregeln den Druck auf das heimische Recycling erhöhen – auch auf die Altpapier- und Rezyklatströme, aus denen Versandkartons entstehen. Für Händler ist das eher eine gute Nachricht: Mehr Material bleibt im europäischen Kreislauf. Hinweis: Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.

Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.

Kartons mit hohem Recyclinganteil: kkverpackungen.de

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