Der Standardbrief könnte 2027 erstmals über die Ein-Euro-Marke springen. Die Post-Vorständin für Brief und Paket fordert öffentlich eine „signifikante“ Portoerhöhung, das Genehmigungsverfahren bei der Bundesnetzagentur läuft – die Entscheidung wird bis Ende 2026 erwartet.
Was Spekulation ist
Zahlen wie 1,10 oder 1,20 Euro kursieren in den Medien – sie sind bislang reine Spekulation. Die Netzagentur hat noch keine konkreten Zahlen veröffentlicht. Fest steht nur der Rahmen: Die aktuellen Preise (Standardbrief 95 Cent) gelten längstens bis zum 31. Dezember 2026 – ab Januar wird neu tariffiert.
Was fest angekündigt ist: die Format-Reform
- Der Maxibrief darf ab Januar 2027 nur noch 3 statt 5 Zentimeter hoch sein; der Großbrief geht neu bis 3 Zentimeter und 1 Kilogramm.
- Dickere Sendungen wandern damit automatisch ins teurere Päckchen oder Paket.
- Auch die Dialogpost-Preise steigen zum Jahreswechsel; bei Warensendung und Retourenschein ist eine Erhöhung zu erwarten, aber noch nicht beschlossen.
Was Versender jetzt tun können
Flache Verpackung wird ab Januar bares Geld wert: Wer Ware im Brief-Maß verschickt, sollte seine Kartonhöhen jetzt gegen die neue 3-Zentimeter-Grenze prüfen. Und wer Q4-Mailings plant, verschickt sie noch zu 2026er-Preisen. Hinweis: Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.
Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.
Flache Kartons fürs neue Brief-Maß: kkverpackungen.de