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Studie: Kunden wollen weniger Verpackung – nicht teureres Öko-Material

Jahrelang galt: Nachhaltige Verpackung darf ruhig etwas mehr kosten, die Kunden zahlen das gern. Diese Annahme kippt gerade. Eine aktuelle Verbraucherbefragung zeigt einen klaren Trend.

Die Zahlungsbereitschaft sinkt

Der Anteil der Verbraucher, die für nachhaltige Verpackung mehr zahlen würden, ist über die Jahre spürbar gesunken – von gut 80 Prozent zu Beginn des Jahrzehnts auf zuletzt nur noch rund die Hälfte. Und der akzeptierte Aufpreis liegt im Schnitt nur noch im einstelligen Prozentbereich.

Was Kunden stattdessen wollen

Das mit Abstand wichtigste Nachhaltigkeitsmerkmal ist für die Mehrheit nicht teures Bio-Material, sondern schlicht: möglichst wenig Verpackung. Große Kartons mit viel Luft und Füllmaterial wirken verschwenderisch – der passgenaue, kompakte Karton punktet.

Was das für Versender bedeutet

  • Right-Sizing schlägt Öko-Premium: Ein kleiner, passender Karton überzeugt mehr als ein teures „grünes" Material, das kaum jemand extra bezahlt.
  • Weniger ist günstiger: Kompakt packen spart Material, Füllstoff und Porto – und trifft genau den Kundenwunsch.
  • Glaubwürdigkeit: Sichtbar reduzierte Verpackung wirkt überzeugender als ein Öko-Siegel auf einem übergroßen Karton.

Hinweis: Die genannten Werte stammen aus einer Verbraucherbefragung (Simon-Kucher/YouGov, Erhebung 2025) und sind als Trend zu verstehen, nicht als exakte Momentaufnahme.

Passende, kompakte Kartons in vielen Größen: kkverpackungen.de

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