Ein großer, leichter Karton war bisher oft günstig – das ändert sich bei DPD. Seit dem 1. Januar 2026 bezieht DPD auch im nationalen Versand das Volumengewicht in die Frachtberechnung ein. Damit zählt nicht mehr allein das echte Gewicht, sondern auch, wie viel Platz ein Paket im Fahrzeug beansprucht.
Was sich geändert hat
- DPD berücksichtigt seit Anfang 2026 den Laderaumbedarf (Volumen pro Paket) auch im nationalen Versand.
- Abgerechnet wird der höhere Wert aus echtem Gewicht und Volumengewicht – das sogenannte maßgebliche Gewicht.
- Parallel hebt DPD die Preise für Geschäftskunden zum Jahreswechsel um durchschnittlich rund 3,5 % an.
Warum das wehtun kann
Wer einen großen Karton mit viel Luft verschickt, zahlt künftig womöglich so viel wie für ein deutlich schwereres Paket. Leer transportierte Luft wird jetzt mitbezahlt. Besonders leichte, aber voluminöse Sendungen werden dadurch teurer.
Was du tun kannst
- So kompakt wie möglich packen – die Verpackung nah am Produktmaß wählen.
- Hohlräume reduzieren, statt sie mit viel Füllmaterial und Luft aufzublähen.
- Eine ausreichende Auswahl an Kartongrößen vorhalten, damit für jede Bestellung die passende, enge Box bereitsteht.
Sitzt die Schachtel eng um die Ware, sinkt das Volumengewicht – und damit die Kosten. (Den genauen Umrechnungsfaktor legt jeder Dienst selbst fest; er unterscheidet sich je nach Anbieter.)
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