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DHL: Kartenzahlung an der Haustür ist da – und macht Nachnahme wieder praktikabel

Kleine Änderung, großer Komfortgewinn: Bisher konnten Empfänger an der DHL-Haustür nur bar zahlen – etwa bei Zollgebühren, Nachentgelten oder Nachnahme-Sendungen. Das ist vorbei: Seit Ende Juli 2026 rollt DHL die kontaktlose Kartenzahlung am Handscanner des Zustellers schrittweise bundesweit aus.

Was geht – und was nicht

  • Bei Zoll- und Nachentgelten: Girocard, Visa und Mastercard (kein Amex) sowie Mobile Payment per Smartphone oder Smartwatch.
  • Bei der Nachnahme gilt der spannende Twist: Hier funktioniert ausschließlich die physische Girocard – Kreditkarten und Apple/Google Pay sind ausgeschlossen.
  • Bargeld bleibt weiterhin möglich – und weil der Ausbau schrittweise läuft, ist die Kartenfunktion übergangsweise noch nicht auf jeder Zustelltour verfügbar.

Warum nur die Girocard?

Der Grund ist sauber technisch: Die Girocard gibt nach der Autorisierung eine Zahlungsgarantie. Kreditkartenzahlungen wären dagegen rückbuchbar – ein Risiko, das DHL nicht tragen kann, weil der Nachnahmebetrag bereits an den Absender ausgezahlt wird.

Was das für Shops bedeutet

Die Nachnahme galt lange als unbequem, weil Kunden passendes Bargeld brauchten. Mit der Kartenzahlung an der Tür wird sie für Empfänger wieder eine echte Option – etwa für Zielgruppen, die ungern online vorauszahlen. Für Versender bleibt der Nachnahme-Service ein kostenpflichtiger Zusatzservice; neu ist der Komfort auf Empfängerseite. Gilt übrigens für die Haustür-Zustellung von DHL Paket Deutschland; für Zollgebühren gibt es weiterhin auch die Online-Vorabzahlung.

Passende Kartons für jede Sendung: kkverpackungen.de

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