Wer in die USA verkauft, versendet jetzt in eine andere Welt: Die berühmte 800-Dollar-Freigrenze (De minimis), unter der US-Kunden jahrelang zollfrei bestellen konnten, ist seit Ende August 2025 ausgesetzt – und mit den neuen Regeln der US-Zollbehörde CBP vom Juni 2026 unbefristet gestrichen. Gesetzlich fällt sie zum 1. Juli 2027 endgültig.
Was jetzt gilt
- Jede Warensendung wird verzollt – unabhängig vom Wert.
- Seit Juli 2026 läuft jede Warensendung per Post (bis 2.500 USD) durch ein verpflichtendes Zollverfahren (Informal Entry mit Bond-Pflicht).
- Paketdienste befördern Geschäftskunden-Ware nur noch mit vollständigen Zolldaten: Zolltarifnummer und Ursprungsland für jeden Artikel; die US-Abgaben werden vorausgezahlt (bei DHL über den verpflichtenden PDDP-Service).
- Ausgenommen bleiben nur private Geschenksendungen bis 100 USD und persönliche Effekten.
Konkrete Zollsätze nennen wir bewusst nicht – die Abgabenhöhe je Ware ist nach der jüngsten US-Rechtsprechung im Fluss und hängt von der Tarifposition ab.
Was du als Händler mit US-Kunden tun solltest
- Zolltarifnummern und Ursprungsland für dein gesamtes US-Sortiment sauber pflegen – ohne diese Daten wird nicht befördert.
- Preise und Versandkosten neu kalkulieren, denn Abgaben und Servicegebühren kommen jetzt bei jeder Sendung dazu.
- Kunden transparent informieren, damit es an der Haustür keine Überraschungen gibt.
Hinweis: Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechts- oder Zollberatung. Maßgeblich sind die aktuellen CBP-Regeln und die Bedingungen deines Versanddienstleisters.
Exportfeste Kartons für sichere US-Sendungen: kkverpackungen.de