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Beschwerde-Rekord: Fast 36.000 Meldungen über verlorene und kaputte Sendungen im Halbjahr

Neue Zahlen der Bundesnetzagentur: Beim „Mängelmelder Post“ gingen im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 35.728 Beschwerden über Postdienstleister ein – vor allem wegen verlegter, verlorener oder beschädigter Brief- und Paketsendungen. Im Vorjahreszeitraum waren es 22.981, ein Plus von rund 55 Prozent. In 87 Prozent der Fälle ging es um Deutsche Post/DHL.

Die faire Einordnung

Der Mängelmelder existiert erst seit Oktober 2025 und arbeitet mit einfachen Auswahlfeldern statt Freitext – die Meldehürde ist gesunken, die Zahlen sind laut Bundesnetzagentur nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Deutsche Post verweist zudem darauf, dass direkt bei ihr eingehende Beschwerden unverändert nur einen winzigen Bruchteil des Sendungsvolumens betreffen. Ein laufender Aufwärtstrend ist aus den Monatswerten nicht ablesbar – im Gegenteil, sie sinken seit Januar.

Der eigentliche Befund: die Januar-Spitze

Der mit Abstand stärkste Monat war der Januar mit 8.742 Meldungen – direkt nach der Weihnachts-Hochsaison. Genau dann, wenn Millionen zusätzlicher Pakete durch überlastete Netze laufen, schnellen die Schadensmeldungen hoch.

Was das für Versender heißt (unsere Einordnung)

Den Schaden trägt am Ende der Händler: Ersatzlieferung, Retoure, Kundenärger – gegenüber dem Endkunden haftet der Shop. Wer Weihnachtsware in zu dünne Sparkartons packt, zahlt im Januar doppelt. Vor der Peak-Saison lohnt der Check: ausreichende Wandstärke, passende Größe, sauberes Polster.

Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.

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