Die Kauflaune kehrt zurück – aber sie verteilt sich neu. Laut bevh-Verbraucherpanel (40.000 Befragte) wuchs der deutsche Waren-Onlinehandel im zweiten Quartal 2026 um 5,1 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro; das erste Halbjahr liegt bei +4,3 Prozent.
Die Gewinner: Alltagswaren
- Medikamente/Versandapotheken: +13,9 %
- Drogerie: +11,7 %
- DIY & Blumen: +10,9 %
- Täglicher Bedarf: +10,1 %
Dagegen kriechen die klassischen Aushängeschilder: Mode +4,4 %, Elektronik nur +2,5 %. Online-Marktplätze legten um 6,4 Prozent zu.
Und die schnellsten Gewinner sitzen in Asien
Temu, Shein & Co. wachsen laut bevh über 20 Prozent und stehen inzwischen für 5,3 Prozent des deutschen Onlinehandels – und für jede sechste Mode-Bestellung. Für klassische Shops ist das Konkurrenzdruck; fürs Gesamtbild heißt es: Das Wachstum liegt im Alltag, nicht im Glamour.
Was das für Versender bedeutet (unsere Einordnung)
Wo Alltagswaren wachsen, wachsen viele kleine, häufige Bestellungen – Cremes, Medikamente, Kleinteile, Ersatz. Das braucht viele kleine, passgenaue Kartons statt weniger großer. Wer sein Verpackungssortiment auf die Alltagsgrößen ausrichtet, versendet günstiger und professioneller.
Hinweis: Video und Illustrationen zu diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.
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