Das Weihnachtsgeschäft entscheidet sich nicht im Dezember – sondern jetzt, bei der Beschaffung im Sommer. Denn Verpackung brauchst du genau dann, wenn alle anderen sie auch bestellen. Wer zu spät dran ist, zahlt mit Engpässen.
Warum es im Sommer beginnt
Lieferengpässe entstehen selten durch große Krisen, sondern meist durch zu späte Disposition. In der Hochsaison ziehen die Lieferzeiten an: Was außerhalb der Saison in ein bis zwei Tagen verfügbar ist, kann sich in Q4 schnell um Wochen verschieben.
Bedarf aus dem Vorjahres-Peak hochrechnen
Schau in deine Verkaufsdaten vom letzten Jahresendspurt und leite daraus deinen Kartonbedarf ab. Wichtig: Rechne nicht nur die reinen Umsätze hoch, sondern berücksichtige auch Marketingaktionen, Feiertage und Retouren.
Puffer einplanen
Plane bewusst einen Sicherheitsbestand ein – für mehr Bestellungen als erwartet und für die Retourenwelle nach den Feiertagen. Lieber etwas Reserve als ein leeres Lager am Black Friday.
Mengen früh sichern, Stichtag setzen
- Engpassartikel priorisieren: Welche Größen drehen am schnellsten?
- Mengen früh sichern und mit dem Lieferanten Anliefer-Slots abstimmen.
- Festen Bestell-Stichtag vor der Welle setzen – als Faustregel sollte die Hauptware bis in den Oktober im Lager sein.
Fazit
Gute Q4-Logistik ist vor allem rechtzeitige Planung. Wer im Sommer rechnet, früh sichert und einen Puffer einplant, verkauft im Ansturm – statt auf leere Lager zu schauen.
Saisonbedarf an Versandkartons planen: kkverpackungen.de
Hinweis: allgemeine Orientierung; konkrete Lieferzeiten und Mengen hängen von Sortiment, Lieferanten und Marktlage ab.