Ein großes, leichtes Paket kann dich mehr kosten als ein kleines, schweres. Das wirkt unlogisch – bis man das Volumengewicht versteht. Viele Paketdienste berechnen das Porto nämlich nicht nur nach dem, was die Waage zeigt.
Was ist das Volumengewicht?
Das Volumengewicht (auch dimensionales Gewicht) ergibt sich aus der Größe des Pakets – Länge × Breite × Höhe, geteilt durch einen festen, dienstabhängigen Divisor. Ein großer, luftiger Karton bekommt so ein hohes Volumengewicht, selbst wenn kaum etwas drin ist.
Der höhere Wert zählt
Der Paketdienst vergleicht tatsächliches Gewicht und Volumengewicht – und rechnet mit dem höheren der beiden Werte ab. Ist dein Karton groß und leicht, wird er also wie ein schweres Paket abgerechnet. Besonders bei Express- und internationalen Sendungen ist das gängig.
So sparst du Porto
- Kompakt packen: So klein wie möglich um die Ware – jeder unnötige Zentimeter Luft kostet.
- Right-Sizing: Karton passend zum Inhalt wählen, statt einen viel zu großen zu nehmen.
- Hohlräume klug füllen: Schützen ja, aber das Paket nicht künstlich aufblähen.
Merke: Du zahlst auch für Volumen – nicht nur für Gewicht. Wer eng und kompakt verpackt, senkt das Volumengewicht und damit oft das Porto.
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