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Wenn es im Karton klappert, ist es zu spät: So polsterst du richtig

Wenn es im Karton klappert, ist es schon zu spät. Die meisten Transportschäden entstehen nicht durch grobe Behandlung, sondern weil sich die Ware im Paket bewegt – und an die Wände schlägt.

Warum Bewegung der Feind ist

Sobald ein Artikel im Karton Spiel hat, schlägt er bei jeder Erschütterung gegen die Wände oder andere Teile. Genau dort entstehen Druckstellen, Risse und Brüche. Ziel ist deshalb: die Ware darf sich nicht bewegen.

Die Grundregeln

  • Alle Hohlräume füllen: Leerraum mit Polstermaterial auffüllen, bis nichts mehr wandert.
  • Ringsum polstern: Empfindliches auf allen Seiten schützen – auch oben und unten, nicht nur seitlich.
  • Mehr für schwer und zerbrechlich: schwere oder bruchgefährdete Teile brauchen mehr Dämpfung, nicht weniger.
  • Einzeln wickeln: mehrere Teile so trennen, dass sie sich nicht berühren.

Der Schütteltest

Der einfachste Check: das geschlossene Paket leicht schütteln. Rappelt oder verrutscht etwas, fehlt Polster. Bleibt alles still, sitzt der Inhalt sicher.

Maß halten

Richtig polstern heißt nicht „so viel wie möglich": Genug Schutz, aber kein Füllmaterial-Berg und kein unnötig großer Karton. Am besten passt die Kartongröße schon eng zum Inhalt – dann braucht es weniger Polster.

Fazit

Stabiler Karton, gefüllte Hohlräume, rundum Polster und der Schütteltest: So kommt die Ware heil an – ganz ohne Schaden und Reklamation.

Passende Kartons und Polstermaterial: kkverpackungen.de

Hinweis: allgemeine Orientierung; Polsterbedarf hängt von Gewicht, Empfindlichkeit und Transportweg ab.

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