Einwellig oder zweiwellig? Die falsche Wellpappe kostet dich entweder Schutz – oder unnötig Geld. So triffst du die richtige Wahl.
Einwellige Wellpappe
Einwellige Wellpappe besteht aus einer gewellten Lage zwischen zwei Decklagen (ca. 3–5 mm). Sie ist leichter und günstiger und lässt sich gut bedrucken. Für leichte Ware und kurze bis mittlere Transportwege ist sie meist völlig ausreichend.
Zweiwellige Wellpappe
Zweiwellige Wellpappe hat zwei gewellte Lagen und drei Decklagen (ca. 6–7 mm). Diese Sandwich-Konstruktion ist deutlich stabiler, bietet mehr Stapelfestigkeit und bessere Dämpfung. Sie schützt schwere oder zerbrechliche Ware und hält höhere Stapel aus.
Wann lohnt sich was?
- Einwellig: leichte Produkte, kurze Wege, wenige Umschlagpunkte, Kosten- und Gewichtsfokus.
- Zweiwellig: schwere oder empfindliche Ware, hohe Stapel, lange Transportwege, Export und viele Umladungen, längere Lagerzeiten.
Als grobe Orientierung gilt: Bis etwa 10 kg und bei kurzen Wegen reicht oft einwellig – darüber, bei Bruchgefahr oder weiten Strecken ist zweiwellig die sichere Wahl. (Mehr zu den einzelnen Wellenarten findest du in unserem Beitrag Wellenarten im Vergleich.)
Faustregel
Leicht und kurz → einwellig. Schwer oder weit → zweiwellig. Wer die Welle zur Ware passend wählt, spart Material und Kosten, ohne beim Schutz Kompromisse einzugehen.
Einwellige und zweiwellige Kartons: kkverpackungen.de
Hinweis: allgemeine Orientierung; die optimale Welle hängt von Gewicht, Inhalt, Stapelhöhe und Transportweg ab.